Seehundfrauen küssen besser

Unter lebensbedrohlich Zuständen (Nils wurde mittendrin vom Kraken geschnappt, kämpfte sich aber mit den Zähnen und seiner Reisezahnbürste frei) haben wir für Euch am Meeresboden, dem letzten Paradises, diese Folge aufgenommen.

Wir besprechen das wohl bekannteste Werk unseres Namensgebers und durften feststellen, daß wir nicht nur alle mit Roy geknutscht hätten, sondern, daß uns Esmeralda alle mit ihren Barthaaren hätte kitzeln dürfen.

Trotz dieser Ablenkung versuchen wir nicht nur Nemos Psyche zu erforschen und träumen von Zeiten, als man in der Phantasie der Menschen noch zum Südpol tauchen konnte.

Nebenbei haben weder Buch, noch der Disneyfilm an seiner Bedeutung und Aussagekraft verloren.

Doch hört selbst

Viel Spaß

P.S.: DELFINE GEHÖRN NICHT AUF DIE BRÜCKE!

Ein Kommentar

  • Gegrüßt Captain und Taucher.

    Fein, dass ihr in Folge2 schon euren Stammvater literarisch ergründet. Beinahe hättet ihr zu weinen begonnen vor Glück und Wonne, als ihr kleinen Racker mit Nemo die Weltmeere durchqueren durftet (erst recht bildbetreut von Disney :-P). Zwar keine hörbaren Tränen, aber als Tränenstrom gewerteter Berufsbauernverbandsvorsitzender* am Ende des Podcasts.

    Ein wenig Irritation darüber, dass ihr als SF-Cast diesen (sicher berühmtesten) Titel Vernes erwählt habt statt des Doppelromans Die Reise zum/um den Mond, den Rafael nur kurz erwähnt, oder den welträumlichsten Roman Vernes Reise durch die Sonnenwelt
    https://de.wikipedia.org/wiki/Reise_durch_die_Sonnenwelt
    Da arbeitet ihr doch hoffentlich nach!?!
    Die Mondreise Vernes ggf. gleich in Vergleichg esetzt mit H. G. Wells’ Die ersten Menschen auf dem Mond
    https://de.wikipedia.org/wiki/Die_ersten_Menschen_auf_dem_Mond
    (zumindest die Reise als solche – Vernes drei Kameraden landen ja nicht im Gegensatz zu Wellsens beiden)

    Ich hatte das Glück, im Studium einen Kurs zur “literarischen Science Fiction” (in Kontrast zu bloßen SF) vorgelegt bekommen zu haben. Autor Hans Esselborn, der vielfältig zur Science Fiction publiziert hat, beginnt mit Verne eine Reihe von Autoren als Wegbereiter und typisch für ihre Zeit herauszustellen. So eben auch den guten alten Jules ganz zu anfangs. Dem Poppbeschützer kommt das entsprechende Kapitel als digitale Sicherheitskopie zu, auf dass es ihm bereichern möge.
    Folgend ein paar kostprobliche Notizen von ebenda:
    Verne als “Vater der Science Fiction”, aber auch letzter Autor der “voyages imaginaire”
    “Schwellenautor” mit seiner “voyages extraordinaire”
    Vernes Reiseberichte mit “Anspruch aktueller Realität”;
    sie “öffnen nur spaltweise den Horizont zum damals Unmöglichen und potentiell Zukünftigen.”
    in Tradition des “aufklärerischen Literaturbegriffs”: Wahrscheinlichkeit angestrebt; “Lücken des Wissens” nur gefüllt
    Schwelle zur Science Fiction (im Vergleich zum Vorbild Poe) überschritten “in der Konkretisierung fremder Gegenden als Ziel und in der Beschreibung der
    Transportmittel und der Reise selbst”
    “roman scienctifique” als “wissenschaftlicher Reiseroman”
    Verne damit Begründer des Genres der “Verniade”
    “Entscheidend für die spätere Science Fiction ist jedenfalls, daß das
    wissenschaftlich planende Denken und die auf Naturbeherrschung abzielende
    Aktivität die aktuellsten Quellen von Abenteuer und Spannung sind.”
    “Vernes Leistung besteht vielmehr darin, schon früh die literarischen Möglichkeiten neuer Technologien und
    naturwissenschaftlicher Erkenntnisse gesehen zu haben.”

    So viel dazu.
    Ansonsten weitermachen! (Folge3 vorhin beendet und die übrigen nun noch ausstehend)

    GESUNDHEIT

    *”Bäuerchen” wäre da eine unverschämte Untertreibung und nicht einmal mehr ein britisches Understatement …

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